Zur Modifizierung bestimmter Eigenschaften wie z.B. der Wärmeformbeständigkeit, Steifigkeit, Schlagzähigkeit, der chemischen Beständigkeit und der Spannungsrißempfindlichkeit und zur Anpassung an spezifische Anforderungen wurde eine Vielzahl von Copolymerisaten (auch in Kombinationen) und Blends entwickelt. Die unten stehende Übersicht nennt einige Co- und Terpolymere sowie übliche Blends. Wichtiger Vertreter der Produktklasse ist SAN, aus dem durch Zusatz von Kautschuken ABS und ASA hergestellt werden. Diese werden zu Blends wie ABS + PC, ASA + PC und ABS + PA weiterverarbeitet.

 

Es gibt eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten, von denen einige Eigenschaften aufgeführt werden. Nähere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage.

 

 

Kurzzeichen

ABS

ASA


SAN

SB


mit

PPE

PC

PC-Blend

PA TBU

PVC

ABS

PC

Grundsätzlich lassen sich alle Styrolpolymerisate zu Profilen und Tafeln oder Folien extrudieren. Bevorzugt aus SB und ABS werden Tafeln für das anschließende Tiefziehen hergestellt. Standard PS ergibt beim Vakuum-Metallisieren mit Aluminium spiegelnde Oberflächen. PS sowie auch seine Copolymere und Blends werden gegen den Abbau bei hohen Verarbeitungstemperaturen und gegen Vergilbung bei Beanspruchung durch UV-Strahlen stabilisiert. Es gibt leicht fließende, glänzende, antistatisch eingestellte, nichthaftende (antiblocking), intern und extern geschmierte, eingefärbte oder mit organischen Pigmenten versehene und für die Galvanisierung geeignete Typen. Füll- und Verstärkungsstoffe werden insbesondere bei reinem PS nur wenig eingesetzt, da sie das Erscheinungsbild bezüglich der Härte, Sprödigkeit und Spannungsrissbildung nur wenig beeinflussen.Kreide, Talkum und Glasfasern/Glaskugeln kommen eher beim ABS oder dessen Blends zum Einsatz.

 

 

Hinweise für die Anwender:
Die in den Datenblättern genannten Angaben entsprechen dem heutigen Stand unserer Kenntnisse. Durch die in den Datenblättern enthaltenen Informationen werden bestimmte Eigenschaften weder vereinbart noch zugesichert. Die Entscheidung über die Eignung eines Werkstoffes für einen konkreten Einsatzzweck obliegt dem jeweiligen Anwender. Änderungen der angegebenen Daten sind vorbehalten. Die Angaben lassen sich nicht ohne weiteres auf Fertigteile übertragen.